Kramer Kornacker Architekten
PORTFOLIO
Torhaus im Museum der Arbeit
Als letzter unsanierter Baustein des Museums der Arbeit wird das denkmalgeschützte Torhaus ertüchtigt und neu programmiert. Ein präzises Implantat erweitert den Solitär, eine Aufstockung nimmt die Kompetenzwerkstätten auf. Das Erdgeschoss fungiert als verbindendes Scharnier zwischen Eingang, Ausstellung, Gastronomie und Zukunftswerkstatt.
Feuer- und Rettungswache Schnelsen
Der Neubau der Feuer- und Rettungswache für 210 Mitarbeitende fokussiert Einsatzschnelligkeit, Sicherheit und Gesundheitsschutz durch klare Schwarz-Weiß-Trennung. In sensibler Nachbarschaft zum Sassenhoff-Ensemble entsteht eine „Grüne Wache“, die sich rücksichtsvoll in den geschützten Landschaftsraum einfügt.
Feuer- und Rettungswache Finkenwerder
Der Neubau der Feuer- und Rettungswache Finkenwerder F35 wurde als Prototyp mit Fokus auf Einsatzschnelligkeit, Gesundheitsschutz und Fortbildung entwickelt. Die große, multifunktionale Fahrzeughalle ist mehr, als eine Remise, sie ermöglicht Übungen, Forbildungen und Schulungen. Der Klinkerbau mit begrünten Flachdächern und begrünter Fassade greift die Hamburger Baukultur auf und verbindet Feuerwehr sowie Rettungsdienst gestalterisch.
Schule für Strategische Aufklärung
Schule für Strategische Aufklärung in Flensburg. Das unter Denkmalschutz stehende Deutschlandhaus wird von SKA saniert und auf einen fortschrittlichen Standard gebracht. Unter Wahrung der historischen Substanz werden Raumorganisation und Nutzungsflexibilität optimiert.
Gedenkstätte und Museum Himmelmoor
Das Ensemble Himmelmoor ist ein Zusammenspiel von Denkmalschutz, Gedenkstätte, historischer Moorbahn und der Renaturierung der Moore. Es bietet eine große Chance, ein einzigartiges Ensemble zu bewahren und weiterzuentwickeln. Das ehemalige Gefängnishaus, das ehemalige Wohnhaus und die Nissenhütte werden saniert und als Ausstellungs- und Fortbildungsort entwickelt und umgeplant.
Kinderbuchhaus im Altonaer Museum
Das Kinderbuchhaus im Altonaer Museum erhält eine Erweiterung im Erdgeschoss und wird in die bestehende, denkmalgeschützte Architektur eingebunden. Aus Ausstellung, Werkstätten, Fortbildung und Forum formt sich eine offene, vielschichtige Leselandschaft mit Arena, die zwischen Schauen, Arbeiten und szenischem Spiel vermittelt.
JVA Glasmoor
Das Hauptgebäude der JVA wurde in den späten 1920ern von Fritz Schumacher errichtet und 1928 eröffnet. Das Ensemble steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Die Anlage wurde von SKA um ein zusätzliches Unterkunftsgebäude mit 108 Haftplätzen erweitert. Der Neubau nimmt in seiner Längsausdehnung die nördlichen und südlichen Gebäudekanten des Haupthauses auf. Die Fassadengestaltung reagiert in Formsprache und Materialität auf den unter Denkmalschutz stehenden Bestandsbau.
Wasserrettungszentrum an der Außenalster
Das Wasserrettungszentrum an der Außenalster sorgt für schnelle Hilfe für Menschen in Not. Der Neubau am Harvestehuder Weg 1a wurde sensibel in die geschützte Alsterlandschaft integriert und als Erweiterung eines Bestandsgebäudes umgesetzt – ohne zusätzliche Versiegelung von Grünflächen. Der kompakte Baukörper verbindet moderne Funktionalität mit einer ruhigen und modernen, dem Bestand angepassten Ziegelfassade.
Scheunenhaus
In der Endmoränenlandschaft Schleswig-Holsteins ersetzt ein Wohnhaus eine marode Scheune. Deren Kubatur prägt den Holzrahmenbau mit bündigen Läden und Zink-Stehfalzdach. Zurückhaltend modern interpretiert, fügt sich der Neubau in Landschaft und Baukultur ein, begleitet von artenreicher Wiederbegrünung.
BDA Preis 2023 Schleswig-Holstein, Auszeichnung
Vitos, Klinik für Psychiatrie
Der Neubau der Hochtaunuskliniken beherbergt die Kinder- und Jugend, sowie die Erwachsenenpsychiatrie mit zwei Institutsambulanzen, Tagesklinik mit eigenem Ambulanz und Schulbereich, Verwaltung, zentrale Therapie, sechs Stationen, sowie eine Tiefgarage. Themenhöfe und -gärten schaffen eine differenzierte Aufenthaltszone zwischen schutzgebenden Innenräumen und dem offenen Landschaftsraum.
Museum für Hamburgische Geschichte
Das Museum für Hamburgische Geschichte ist eines der drei großen und bedeutenden stadthistorischen Museen in der Freien und Hansestadt Hamburg, die in der Stiftung Historische Museen Hamburg zusammengefasst sind. Das Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher erbaut. Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen umfassen die Umnutzung von Sammlungs- zu Büroräumen, sowie die Umgestaltung und Anpassung bestehender Büros an die Bedingungen der Arbeitsstättenrichtlinien.
DLRG Rettungsstation Wittenbergen
Der Neubau der DLRG-Rettungsstation Wittenbergen sichert die notwendige Infrastruktur in sensibler Landschaftslage. Trotz knappen Budgets und Modulbauweise entsteht durch eine vorgehängte Lärchenholzfassade ein prägnanter, gut eingebetteter Bau. Eckverglasung markiert den Funkraum, robuste Innenräume folgen klar der Funktion.
Plan International, Shop
Im Neubau von Schneider und Schumacher entstand der neue Shop für Plan International (Plan Shop GmbH). Hier werden die Produkte der Hilfsprojekte unterschiedlicher Länder präsentiert und verkauft. Unter dem schützenden Blattwerk des Baumes entsteht aus einfachem Material ein Raum, der sowohl Präsentationsfläche für Produkte, als auch eine Workshopfläche sein kann.
St. Annen 2, Speicherstadt Hamburg
Das denkmalgeschützte Gebäude „Bei St. Annen 2“ in der Hamburger Speicherstadt wird behutsam saniert und als Bürohaus reaktiviert. Fassade, Lichthof und Paternoster bleiben prägend, spätere Eingriffe werden zurückgebaut. So verbinden sich zeitgemäße Arbeitswelten mit dem eleganten Charakter der 1950er Jahre.
Architekturpreis Zukunft im Bestand 2015, Anerkennung
Architekturpreis BDA Hamburg 2014, Würdigung
Speicherblock R2
Der Speicherblock R2 am St. Annenufer 2 wurde 1905 errichtet und gehört zur denkmalgeschützten Hamburger Speicherstadt, seit 2015 UNESCO-Weltkulturerbe. Die frühere Lagernutzung weicht modernen Büroflächen und einer Ausstellungsfläche im EG. Der Umbau bewahrt die historische Struktur und verbindet sie mit zeitgemäßen Arbeitsräumen.
Shop im Museum für Hamburgische Geschichte
Im Museum für Hamburgische Geschichte wurden einige Bausteine saniert und modernisiert. Die Umsetzung eines Masterplans und Neustrukturierung des Hauses stand noch aus. Darum wurde der Shop von SKA als temporäre und wiederverwendbare Installation geplant und umgesetzt.
Altonaer Museum
Das um 1900 errichtete Altonaer Museum wird im Bereich Café, Restaurant und Innenhof behutsam weiterentwickelt. Zwei unterschiedlich geprägte Gasträume, Küche und Außengastronomie reagieren auf Besucherströme und Veranstaltungen. Mit minimalen Eingriffen stärken Materialien, Mobiliar und Lichtkonzept den Charakter des historischen Bestands.
Wasserschutzpolizeischule
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1926/27 von Christoph Ranck als Kasernengebäude entworfen und später als Wasserschutzpolizeischule genutzt.
In dieser Schule werden die Wasserschutzpolizisten aus ganz Deutschland ausgebildet. Der Umbau verbessert den Standard der bislang vorhandenen Unterkunftsräume, es entstehen 59 Zimmer mit eigenem Sanitärbereich. Im Zusammenhang mit der Sanierung werden außerdem frühere Umbauten der Fassade rückgängig gemacht und im Sinne des Denkmalschutzes nach historischem Vorbild wiederhergestellt.
Museum der Arbeit – Neue Fabrik / Alte Fabrik
Im Rahmen der energetischen Sanierung der Neuen Fabrik plante und realisierte SKA die Fenstersanierung mit Erhalt historischer Fenster und Neubauten nach historischem Vorbild. Schlanke Profile und maßgeschneiderte Lösungen bewahren den Charakter des Hauses. Neu strukturierte Erdgeschosse schaffen zudem neue museale Verbindungen und Kommunikationsorte.
Freilichtmuseum Kiekeberg
Das Freilichtmuseum am Kiekeberg versteht sich als regionalgeschichtliches Freilichtmuseum im besten Sinne. Auf rund zwölf Hektar zeigen über 40 historische Gebäude das Leben in Heide und Elbmarsch bis in die heutige Zeit. Das Agrarium zeigt Land- und Ernährungswirtschaft gestern, heute und morgen und macht so einen Besuch zu jeder Jahreszeit attraktiv. Jährlich besuchen rund 220.000 Menschen das Museum.
Der Inhalt der Studie ist vertraulich.
"Frau Architekt" im Museum der Arbeit
"In der Ausstellung werden Architektinnen wie Emilie Winkelmann, Lilly Reich, Karola Bloch oder Sigrid Kressmann-Zschach-Losito portraitiert. Anhand ihrer Biografien werden historische Entwicklungen sichtbar gemacht und erläutert." Quelle: Stiftung Historische Museen Hamburg.
Ausstellung: 14.06. - 07.09.2019 Museum der Arbeit.
Green Building Envelopes
Buchtitel, Autorin Sibylle Kramer
Erschienen 2025, Braun Publishing
Angesichts von Klimawandel und Verdichtung rückt grüne Architektur ins Zentrum zeitgenössischen Bauens. Begrünte Gebäudehüllen verbessern Mikroklima, Luftqualität und Lebensqualität und verbinden Architektur auf eine ganz neue Weise mit der Natur. Der Band zeigt wie vielfältig, sinnlich und konsequent Architekten und Landschaftsarchitekten diesen Wandel prägen.
New Tiny Houses
Buchtitel, Autorin Sibylle Kramer
Erschienen 2025, Braun Publishing
Das Tiny Haus ist weniger Bautyp als Haltung: eine Antwort auf Fragen nach Wohnen, Ressourcen, Demografie und Lebensqualität. Der Band versammelt herausragende Beispiele, die zeigen, wie auf kleinstem Raum Freiheit, Nachhaltigkeit und präzise Gestaltung zusammenfinden – mobil, flexibel und konsequent durchdacht.
Architekten Reisen. Atlantik
Buchtitel, Autorin Sibylle Kramer
Erschienen 2024, Braun Publishing
So vielfältig wie die Atlantikküste sind die in diesem Band versammelten Unterkünfte: von rauen Klippen bis zu weiten Stränden, von einsamen Cabins bis zu poetischen Solitären. Wind und Salz zum Trotz entstehen architektonische Rückzugsorte, die Natur, Gestaltung und entschleunigte Erholung jenseits des Massentourismus vereinen.
Rough Interiors
Buchtitel, Autorin Sibylle Kramer
Erschienen 2014, Braun Publishing
Rough Interiors zelebrieren den Bestand als gestalterische Ressource. Der Band versammelt Projekte, die aufgegebene Räume behutsam transformieren und Patina, Brüche und Spuren sichtbar lassen. Alte Substanz und neue Eingriffe treten in einen spannungsvollen Dialog – reduziert, authentisch und geprägt von der Kraft des Unvollkommenen.






































